Stjernedigt Heinrich Heine 3

Heinrich Heine: Buch der Lieder (1827) Gendigtning v/ EKS
 

Der Dobbelgänger

Still ist die Nacht, es ruhen die Gassen,
In diesem Hause wohnte mein Schatz;
Sie hat schon längst die Stadt verlassen,
Doch steht noch das Haus auf demselben Platz.

Da steht auch ein Mensch und starrt in die Höhe,
Und ringt die Hände, vor Schmerzensgewalt;
Mir graust es, wenn ich sein Antlitz sehe, -
Der Mond zeigt mir meine eigne Gestalt.

Du Doppelgänger! du bleicher Geselle!
Was äffst du nach mein Liebesleid,
Das mich gequält auf dieser Stelle,
So manche Nacht, in alter Zeit?

 

Dobbeltgængeren

Stræderne sover i den stille nat
Og huset står stadig her i gaden.
Derinde boede min største skat
Indtil hun rejste fra staden.

En mand står og stirrer mod månen,
Jeg gyser ved synet af skræk.
Han vrider sine hænder i smerte,
Han bær' mine egne ansigtstræk.

Dobbeltgænger! Blege kammerat!
Da min kærlighed døde dette sted
Blev du da tilbage, kold og desperat?
Min smertes efteraber - uden fred?